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10 Maßnahmen für Abkühlung am Arbeitsplatz

Wenn das Thermometer draußen auf über 30 Grad steigt, dann bleibt man auch im Innenraum nicht lange von der Hitze verschont – eine Belastungsprobe.

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Vor allem der Büroalltag kann bei hohen Temperaturen zur Belastungsprobe werden: Konzentration und Leistung sinken, bei manchen können sich sogar Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen oder Schwindelgefühle bemerkbar machen. Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollte man mit einigen Tricks für Abkühlung und Erleichterung sorgen.

10 Tipps für heiße Arbeitstage

  • Richtig Lüften
    Morgens sollte möglichst zeitig ausreichend gelüftet werden, danach lässt man die Fenster besser für den restlichen Tag geschlossen. Sitzen Sie in einem Großraumbüro, bitten Sie jene Kollegen, die morgens als erstes da sind, alle Fenster zu öffnen.
  • Sonnenschutz nutzen
    Zusätzlich kann ein Sonnenschutz (Jalousien, Vorhänge, etc.) genutzt werden, um die Sonneneinstrahlung aus dem Raum zu halten und Raumerwärmung zu reduzieren.
  • Früher zur Arbeit gehen
    Wenn für Sie flexible Arbeitszeiten bzw. Gleitzeit gilt, nutzen Sie das an heißen Tagen aus, indem Sie morgens eher zur Arbeit kommen.
  • Luftige Kleidung
    Bei hohen Temperaturen empfiehlt es sich auf luftige Kleidung, aus Baumwolle, Seide, Viskose oder Leinen zurück zu greifen. Sie sind an heißen Tagen angenehm zu tragen, denn sie nehmen Feuchtigkeit gut auf und geben sie wieder nach außen ab.
  • Viel Flüssigkeit
    Dass man bei Hitze viel trinken soll, ist bekannt, jedoch vergisst man gerade im Arbeitsalltag oft darauf. Besser als Kaffee ist dabei Tee oder Wasser. Ungesüßten Tee können Sie auch lauwarm/kalt trinken. An heißen Tagen empfiehlt sich vor allem Pfefferminztee, der kühlend wirkt.
  • Leichtes für den Magen
    Bevorzugen Sie leicht verdauliche Speisen, z. B. Salate, Obst, Gemüse. „Schwere“ Speisen belasten den Organismus zu sehr und der Körper muss Energie für die anstrengende Verdauung aufbringen.
  • Abkühlung für Zwischendurch
    Lassen Sie kaltes Wasser für ein bis zwei Minuten über die Handgelenke laufen, bis eine Kühlung verspürt wird. Zusätzlich können Nacken und Schläfen mit kaltem Wasser benetzt werden. Wenn es möglich ist, kann auch ein kühles Fußbad Erfrischung bringen.
  • Ventilator richtig nutzen
    Der Ventilator sollte die kühle Luft nicht permanent direkt auf Sie richten, da so rasch Sommererkältungen, Verspannungen oder Augenentzündungen entstehen können.
  • Ausschalten von Wärmequellen
    Schalten Sie sämtliche Geräte aus, die Wärme abgeben und nicht in Verwendung sind. Auch das trägt zur Abkühlung im Büro bei.
  • Körpersignale beachten
    Nicht jeder verträgt warme Temperaturen gleich gut. Achten Sie auf Signale Ihres Körpers, machen Sie vermehrt kurze (Trink-) Pausen und suchen Sie kühlere Bereiche auf, wenn Sie sich nicht wohl fühlen.

Arbeiten im Freien

Für Arbeiten im Freien sollten folgende Punkte unbedingt beachtet werden:

Sonnenschutz

  1. In Form eines Hutes mit möglichst breiter Krempe oder einer Kappe mit Gesichtsschirm und Abdeckung des Nackens
  2. z.B. Sonnenschutzsprays oder personalisierte Sticks (besonders im Gesicht geeignet) mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor (ideal wäre zu Saisonbeginn Faktor 50, dann Faktor 30)
  3. Verwendung von Sonnenschutz ist auch bei Tätigkeiten im Schatten wichtig!

Gestaltung der Arbeitszeit

  1. möglichst frühe Beginnzeiten
  2. mehrere Kurzpausen im Schatten für die Flüssigkeitsaufnahme
  3. wenn möglich, körperlich anstrengende Tätigkeiten an die Randzeiten (gleich in der Früh oder am späteren Nachmittag) verlegen

generell gilt ...

  1. ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen – ideal eignen sich nicht zu kaltes Wasser, Tees (z.B. Pfefferminztee) oder Buttermilch 
  2. möglichst luftdurchlässige Kleidung tragen
  3. den Sonnenschutz der Arme und Beine bitte nicht vergessen!