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Gesundheit im Alter für Körper und Seele

Die BVAEB unterstützt versicherte Seniorinnen und Senioren dabei, ihr Wissen in den Bereichen Bewegung, Ernährung und psychosoziale Gesundheit zu erweitern sowie ihre Gesundheitskompetenz und ihr Sozialkapital zu stärken.

Im Rahmen von Kursen und stationären Gesundheitsförderungsaufenthalten werden individuelle Ressourcen gefördert, umweltorientierte Belastungen minimiert und unterschiedliche Möglichkeiten zur gesundheitsförderlichen Alltagsgestaltung aufgezeigt.


Seminare und Workshops für Seniorinnen und Senioren

Folgende Gruppenangebote werden in Form von mehrteiligen Kursen und Workshops angeboten und finden sowohl als Präsenztermine als auch im Online-Format statt.

Gesundheitsmodule

Diese Informationsreihe besteht aus einem Basismodul und Modulen für Fortgeschrittene (1 + 2).

  • Basismodul:
    In dieser 4-teiligen Kursreihe werden Gesundheitsinformationen zu den Themen Ernährung, Bewegung und psychosoziale Gesundheit vermittelt.
  • Fortgeschrittenmodule (1 + 2):
    Aufbauend auf das Basismodul werden vertiefende Inhalte behandelt, wie "digitale Medien" oder "Gelassenheit und Lebensfreude im Alltag".

Gedächtnistraining

In 12 Einheiten der Kursreihe werden die Teilnehmenden in die Welt des Gedächtnistrainings eingeführt. Neben einer allgemeinen Wissensvermittlung werden vor allem die eigene Hirnleistung sowie das Gedächtnis mit vielen praktischen Übungen aktiv trainiert. Dazu gehören beispielsweise Fertigkeiten, wie die Merkfähigkeit, Konzentration oder logisches Denken.

Ernährungsberatung

Die BVAEB bietet eine individuelle Ernährungsberatung für alle Seniorinnen und Senioren, die ihr Ernährungsverhalten positiv verändern möchten. Diätologinnen und Diätologen beraten Interessierte entweder telefonisch oder im Rahmen einer Videokonferenz.

Stationäre Gesundheitsförderung am Josefhof

Die BVAEB geht in Österreich im Bereich der stationären Angebote für Seniorinnen und Senioren in der Gesundheitseinrichtung Josefhof neue Wege

Bei der BVAEB versicherte Pensionistinnen und Pensionisten ab dem 60. Lebensjahr können sich zwei Wochen lang ausschließlich dem Erhalt sowie der Förderung ihrer Gesundheit widmen und zwischen folgenden inhaltlichen Schwerpunkten wählen:

Speziell für Pensionistinnen und Pensionisten ab dem 70. Lebensjahr bietet der Josefhof zusätzlich das umfassende Programm Altern mit Zukunft.

Details zu den zweiwöchigen Programmen und zur Anmeldung sowie allgemeine Informationen über die Gesundheitseinrichtung Josefhof finden Sie unter www.ge-josefhof.at 

Veranstaltungen und mehr

Der Bereich der Seniorinnen- und Seniorengesundheit im Rahmen der Gesundheitsförderung verfolgt das Ziel, interessierte BVAEB-versicherte Seniorinnen und Senioren in den Bereichen Bewegung, Ernährung, psychische Gesundheit sowie in ihrer Gesundheitskompetenz und in ihrem Sozialkapital zu stärken. Um diesem Bestreben einen Schritt näher zu kommen, veranstaltet die BVAEB das erste Symposium zur Seniorengesundheit.  

04.10.2022 – 1. Symposium in Oberösterreich „Aktives Miteinander für Seniorinnen und Senioren“ (377.2 KB)

Bitte melden Sie sich per e-Mail unter linz.symposium@bvaeb.at zum Symposium an.

Tipps für Körper & Seele

Dank des medizinischen Fortschritts und der verbesserten Lebensbedingungen steigt die Lebenserwartung. Das Bild des älteren Menschen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Alter ist nicht mehr gleichbedeutend mit Passivität. Gerade die heutige Generation der über 50-jährigen ist aktiv und unternehmungslustig.

Bewegung

Wer rastet, der rostet. Regelmäßige Bewegung trägt entscheidend zu Selbständigkeit und Lebensqualität bei. Täglich ein flotter Spaziergang, verbunden mit Dehnungs- und Kräftigungsübungen sollten fixer Bestandteil Ihres Tagesplans sein. Jeden Tag 15 Minuten sind besser als eine Stunde in der Woche. Bewegung fördert die Konzentration und den Schlaf und hilft Übergewicht zu vermeiden. Wem's zu langweilig wird oder an Motivation fehlt - zahlreiche Gemeinden, Bezirke und Organisationen bieten Aktivitäten für Seniorinnen und Senioren an.

Essen und Trinken

In der zweiten Lebenshälfte sinkt der Energiebedarf des Körpers. Der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen bleibt aber nahezu gleich. Achten Sie auf einen ausgewogenen Speiseplan und eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit. Gerade bei Senioren lässt das Durstgefühl nach. Müdigkeit oder Verstopfung können als Folge von Flüssigkeitsmangel auftreten. Trinken Sie mindestens 2 Liter pro Tag, am besten Wasser, ungesüßten Tee oder verdünnte Fruchtsäfte. Ein sichtbar bereitstehender Krug erinnert Sie daran.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Diese Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Österreich. Hauptverantwortlich ist die Schädigung der Gefäßwände, bekannt als Arterienverkalkung. Beugen Sie vor durch eine ausgewogene, fettarme Ernährung und regelmäßige Bewegung. Achten Sie auf Ihr Gewicht! Rauchen Sie nicht!

Seele und Geist

Bleiben Sie auch geistig rege. Trainieren Sie Ihre Gehirnzellen durch Lesen, Rätsellösen und kulturelle Aktivitäten. Vielleicht wollten Sie auch schon immer eine Sprache lernen oder kreativ tätig werden - bereichern Sie Ihr Leben durch etwas Neues. Genießen Sie es, nun Zeit für Ihre Hobbies zu haben und tun Sie, was Ihnen Spaß und Freude macht. Pflegen Sie soziale Kontakte. Der Austausch mit anderen, ein Plausch in fröhlicher Runde wirken anregend und belebend.

Sicherheit zu Hause

Mit zunehmendem Alter steigt das Verletzungsrisiko in den eigenen vier Wänden. Verletzungen heilen auch nicht mehr so schnell wie in jungen Jahren. Viele Unfälle sind vermeidbar, durch technische Einrichtungen und richtiges Verhalten.

  • Küche: Bewahren Sie alles, was Sie öfter brauchen in bequem erreichbarer Höhe auf. Verwenden Sie keine schadhaften Elektrogeräte und vermeiden Sie freiliegende Kabel. Ältere Menschen benötigen mehr Licht. Helligkeit schützt vor "Arbeitsunfällen" in der Küche
  • Schlafzimmer: Der Lichtschalter und das Telefon sollten vom Bett aus erreichbar sein. Stehen Sie langsam auf, Ihrem Kreislauf zuliebe. Beseitigen Sie Teppichfalten - beim Aufstehen in der Nacht ist man oft etwas taumelig und stolpert leicht. Rauchen Sie nicht im Bett.
  • Bad: Verwenden Sie rutschfeste Matten in Dusche, Badewanne und als Vorleger. Haltegriffe erleichtern das Aufstehen in Bad und WC. Benützen Sie keine Elektrogeräte in der Nähe des Wassers.
  • Treppen, Leitern: Bei manchen Treppen sind die einzelnen Stufen schwer erkennbar, sorgen Sie für ausreichende Beleuchtung. Benützen Sie keine Leitern, die schadhaft oder nicht stabil sind. Steigen Sie keinesfalls mit Pantoffeln auf eine Leiter. Bevorzugen Sie generell Schuhwerk mit rutschfesten Sohlen.

Gesundheitsvorsorge

Gehen Sie jährlich zur Vorsorgeuntersuchung. Schützen Sie sich durch Impfungen - Zeckenschutzimpfung, Grippe, Pneumokokken. Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, beachten Sie die Einnahmezeiten und die Anweisungen des Arztes oder Apothekers. Kleine Alarmsender, die wie eine Uhr am Handgelenk getragen werden können, ermöglichen es, jederzeit Hilfe herbeizuholen.

Unterstützung durch Gesundheitsförderungsfonds

Die BVAEB setzt österreichweit Gesundheitsförderungsprojekte im Rahmen des Schwerpunkts Seniorinnen- und Seniorengesundheit um. Die Projekte werden in einzelnen Bundesländern durch Fördermittel der Landesgesundheitsförderungsfonds unterstützt:


Allgemeine Informationen zum Thema Gesundheit finden Sie auf dem Öffentlichen Gesundheitsportal Österreich.