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Kindersicherheit



Die größte Gefahr für Leben und Gesundheit unserer Kinder sind Unfälle. Alljährlich verursachen Unfälle im Kindesalter mehr Todesfälle als Krankheiten.

Nicht alle Kinderunfälle sind vermeidbar. Aufgeschürfte Knie, blaue Flecken, zerrissene Hosen gehören wohl zum Kindsein. Lebensgefährliche Unfälle oder gar unfallbedingte Todesfälle müssen verhindert werden. Darum müssen wir Erwachsenen Gefahrenquellen beseitigen, Risiken minimieren, zur Aufmerksamkeit erziehen - damit unsere Kinder auch morgen noch unbeschwert und fröhlich herumtollen können

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Kindersicherheit im Wasser

Kinder genießen das Herumplanschen und Spielen im Wasser. Doch schon ein Augenblick der Unaufmerksamkeit kann aus dem fröhlichen Spiel eine tödliche Gefahr werden lassen. Ertrinken ist neben Verkehrsunfällen die häufigste tödliche Unfallursache bei Kindern. Auf jeden tödlichen Unfall kommen rund vier weitere Unfälle, die einen Krankenhausaufenthalt erforderlich machen. 

 

  • Überprüfen Sie Ihren Garten auf Gefahrenquellen für Ihr Kind. Gartenteiche, Biotope, Regentonnen und Planschbecken stellen eine Gefahr dar und sollten umzäunt und abgesichert werden. Achten Sie auch auf entsprechende Anlagen in der Nachbarschaft und naheliegende natürliche Gewässer. Kinder können schon in 20cm tiefem Wasser ertrinken. Der Schock beim plötzlichen Eintauchen in das kalte Wasser kann die Atmung blockieren und zum Ersticken führen. Auch haben Kinder einen schweren Kopf und eine ungeübte Muskulatur und gehen dadurch leichter unter
  • Lassen Sie Ihr Kind beim und im Wasser nie unbeaufsichtigt. Ertrinken passiert schnell und leise. Schon 3 Minuten genügen, um das Badevergnügen tödlich enden zu lassen
  • Legen Sie immer Schwimmflügel an, auch im Schlauchboot und auf der Luftmatratze. Die Schwimmflügel sollten mindestens zwei getrennt voneinander aufblasbare Kammern haben und Sicherheitsventile. Schwimmreifen sind kein geeigneter Schutz - das Kind kann durchrutschen
  • Ab dem 4. bis 5. Lebensjahr sollten Kinder schwimmen lernen. Verlassen Sie sich aber im Ernstfall nicht auf die Schwimmkenntnisse Ihres Kindes.
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Kindersicherheit im Auto

Jedes Jahr verunglücken mit Abstand die meisten Kinder im Straßenverkehr. Die Mitfahrt im zumeist elterlichen Auto stellt laut Statistik die gefährlichste Art der Verkehrsteilnahme dar. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen deutlich weniger Kinder zu Schaden. Viele dieser Unfälle könnten glimpflicher verlaufen, wenn die Kinder im Auto vorschriftsmäßig gesichert würden.

Untersuchungen haben ergeben, dass nur rund 70 Prozent der Kinder unter 12 Jahren im Auto überhaupt gesichert sind. Mehr als die Hälfte der Kinder sind nicht richtig angeschnallt.

Das Kindersicherungssystem muss zu Alter, Größe und Gewicht des Kindes passen. 

Tipp: Nehmen Sie Ihr Kind beim Ankauf des Sicherungssystems zum Probesitzen mit.